Bei bestehendem Verdacht auf ein Prostatakarzinom ist heutzutage die ultraschallgesteuerte Fusionsbiopsie der Prostata der Standard zur Sicherung der Diagnose.

Hierbei wird zunächst mit Hilfe eines multiparametrischen MRT die krebsverdächtige Region der Prostata markiert und in einem 3-D-Modell in einem hochspezialisierten Ultraschallgerät abgespeichert.

Bei der dann folgenden Ultraschalluntersuchung wird ein weiteres 3-D-Modell der Prostata des Patienten erstellt und mit dem MRT-Modell abgeglichen („fusioniert“).

 

Dadurch wird die im MRT markierte Region erst im Ultraschallbild sichtbar und kann mittels Fusionsbiopsie punktiert werden.

Die teilweise nur millimetergroße Region ist in den meisten Fällen nur durch die transperineale („durch die Dammhaut“) Fusionsbiopsie verlässlich nachzuweisen.

 

Doch wie weist man einen Prostatakrebs mit Fusionsbiopsie nach, wenn das MRT keine Auffälligkeit zeigt?

Hier hilft nun mittlerweile eine speziell entwickelte Ki - Software, die verdächtigte Region in der Prostata im MRT zu identifizieren.

Es ist keine erneute Untersuchung für den Patienten erforderlich; es reicht vollkommen aus, wenn er seine MRT-CD oder den entsprechenden QR-Code zur Verfügung stellt. Die Auswertung erfolgt im Computer, das Ergebnis wird als Grundlage zum weiteren Vorgehen miteinander besprochen.

 

Dies alles macht die transperineale ultraschallgesteuerte Fusionsbiopsie zur fortschrittlichsten und genauesten Untersuchungsmethode zum Nachweis eines Prostatakrebses (Prostatakarzinom).

In der Urologie Merzenich erfolgt die Durchführung der transperinealen Fusionsbiospie in der von Hr. Dr. Karsten Günzel entwickelten Technik des ProstataDiagnostikZentrumBerlin (PDZB) vollkommen schmerzfrei in Lokalanästhesie/örtlicher Betäubung.

 

In der WDR Lokalzeit Aachen wurde dies bereits aus der Urologie Merzenich berichtet:

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